Referenzen

Sporthallen




Sportkomplex "NSK Olympijski" (Kiew, Ukraine)

Technische Beratung des Architekten und des Stahlbaufertiger


Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Stahlgewicht:


NSK Olympijski
gmp Architekten
2010 – 2012
9000 t

Weitere Informationen



Jurmala / Sporthalle Riga

Stahlbauübersichten für Ausführungsplanung


Bauherr:
Baujahr:
Stahlgewicht:



2007
544 t


Die als Stahlkonstruktion geplante Sporthalle umfasst eine Hallengröße von ca. 117,00 x 52,00 m und einer Gesamthöhe von ca. 13,00 m. Die Haupttragkonstruktion des Daches besteht aus fischbauchartigen Fachwerkbinder im Raster von ca. 8,50 m mit aufgelegten Pfetten, die die Unterkonstruktion für die Trapezblechschale bilden. Die Hauptstützen wurden als Kammerbetongefüllte Verbundstützen geplant. Die Stabilisierung der Halle erfolgt in Längs- sowie Querrichtung über Horizontale Dach- bzw. Vertikale Wandverbände.
Das in Längsrichtung der Halle anschließende Schleppdach überdacht mit seiner Gesamtgröße von 117,00 m x ca. 20,00 m den gesamten Eingangsbereich. Auch hier wurde eine Stahlunterkonstruktion, bestehend aus Walzprofilen, als Tragkonstruktion für die Trapezblechschale geplant. Die Stabilisierung erfolgt ebenfalls über Verbände.

Schwimmsporthalle, Landsberger Allee (Berlin)
Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Stahlgewicht:
OSB Sportstättenbauten GmbH
Dominique Perrault
1996-1997
1.500 t


Im Bezirk Prenzlauer Berg, unmittelbar neben der Radsporthalle (Velodrom), liegt der Standort dieser Schwimmhalle. Sie umfaßt ein Wettkampfbecken von 25 x 5 x 3 m und ein Sprungbecken von 21 x 25 x 5 m. Die 2200 festen Tribünenplätze lassen sich durch den Einbau temporärer Tribünen auf 4200 Zuschauerplätze erhöhen.

Das im Grundriß rechteckige Hallendach ist 120 m lang und 83 m breit. In Querrichtung überspannt die Fachwerkkonstruktion stützenfrei 57,6 m und kragt jeweils 12,7 m aus.

Das Ingenieurbüro Arup GmbH hat für das rechteckige Dach eine Stahlkonstruktion aus ca. 3,5 m hohen Fachwerkträgern mit folgender Tragwirkung entworfen:
16 Fachwerke, als Träger auf zwei Stützen mit Kragarmen ausgebildet, setzen sich auf zwei Längsfachwerken ab, die die Lasten über Kalottenlager in die 16 Betonstützen weiterleiten.
Eine konventionelle Lösung, das Dach mit Kränen zu montieren, war aufgrund der Baustellenenge nicht möglich. Aus diesem Grunde wurde das Dach an der Stirnseite Vormontiert und dann mit Teflon-Gleitschlitten in die endgültige Lage gezogen. Als Verschubbahn dienten zwei Walzprofile, die zwischen den Stützen eingebaut waren.



Radsporthalle (Velodrom), Landsberger Allee (Berlin)
Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Stahlgewicht:
OSB Sportstättenbau GmbH
Dominique Perrault
1995-1996
3.500 t


Im Bezirk Prenzlauer Berg, etwa 4 km vom Zentrum Berlins entfernt, liegt der Standort dieser Sporthalle, die bis zu 10.000 Zuschauer aufnehmen kann. 6.000 Sitzplätze werden fest eingebaut. Eine 250 m lange Radpiste umschließt den Innenraum. Hier können sämtliche Hallensportarten ausgeübt werden, sowie internationale Wettkämpfe aber auch kulturelle Großveranstaltungen stattfinden, da sich die innen liegende Wettkampffläche bis zu einer Größe von 41 x 93 m erweitern läßt.

Das Stahldach-Tragwerk gleicht im Grundriß einem Speichenrad aus 48 radialen Hauptträgern, einem Außenring und einer inneren Ringkonstruktion: Mit einem Durchmesser von 142 m und dem Gesamtgewicht von 3.500 t liegt das Tragwerk auf 16 Betonstützen (r=57,6 m) auf. Jeder Radialträger stützt sich auf dem inneren und dem äußeren Ring ab und wird zusätzlich mit einem Zugglied bei r=65,16 m zur beton-Unterkonstruktion abgespannt. Alz Zugglieder kamen in Anlehnung an den Brückenbau Schrägkabel, bestehend aus gefetteten und mit einem PE-Mantel umhüllten Litzen, zum Einsatz.
Für dieses Bauwerk erhielt Krupp Stahlbau Berlin den Europäischen Stahlbaupreis 1997


Sporthalle Schöneberger Straße (Berlin)
Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Bezirksamt Kreuzberg von Berlin
Scharlach / Wischhusen, Berlin
1988-1990

Doppelsporthalle Hohenstaufenstraße (Berlin)
Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Stahlgewicht:
Bezirksamt Schöneberg von Berlin
R. Oefelein, Berlin
1987-1989
440 t
Das von dem Architekten Rainer Oefelein konzipierte Bauwerk umfaßt zwei Sporthallen, die über einem Luftgeschoß liegen, daß als Schulpausenhof und Parkplatz genutzt werden soll.

Sporthalle Osloer Straße (Berlin)
Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Stahlgewicht:
Bezirksamt Wedding von Berlin
Hans Hinrich Habermann, Berlin
1986-1987
200 t

Schwimmhalle Schöneberg (Berlin)
Bauherr:
Architekt:
Baujahr:
Stahlgewicht:
Bezirksamt Schöneberg von Berlin
H. Plarre
1964-1965
230 t