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Grundinstandsetzung der Emil-Schulz-Brücke in Berlin

Die Emil-Schulz-Brücke überführt in Berlin-Lichterfelde die Königsberger Straße über den Teltowkanal mit jeweils zwei Fahrspuren pro Richtungsfahrbahn. Ursprünglich 1905 gebaut, wurde 1965 die Brücke in ihrer jetztigen Form errichtet. Im Zuge der turnusmäßigen Brückenprüfungen wurden an den alten Vorlandbrücken ausgeprägte Schäden festgestellt, die eine Grundinstandsetzung erforderlich machten. Die Vorlandbrücken und die Widerlager werden ersetzt, die Kanalbrücke, als Verbundbrücke ausgeführt, wird umfangreich saniert. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Brücke innnerhalb des Verkehrsverbundes mussten die Arbeiten unter Aufrechterhaltug des Verkehrs durchgeführt werden.

 

 

Die Kanalbrücke besteht aus vier stählernen Hohlkästen und einer mittragenden Betonplatten. Die Spannweite beträgt ca. 40,0 m. Die Hohlkästen sind ca. 3,0 m breit und 2,0 m hoch und im Grundriss entsprechend desStraßenverlaufes leicht gekrümmt. Im Innern werden die Hohlkästen durch Fachwerkkonstruktionen ausgesteift. Zwischen den Hohlkästen und auch im Innern verlaufen zahlreiche Kabel- und Rohrtrassen. Im Zuge der Grundsanierung wurden die Hohlkästen von innen und von außen gestrahlt und mit einem zeitgemäßen Korrosi-onsschutzsystem versehen. Die Arbeiten an den Außenseiten erfolgten in mehreren Abschnitten von einem Arbeitsgerüst vom Ponton aus, da auch die Wasserstraße nicht vollständig gesperrt werden durfte.

Unser Büro wurde von dem Wasserstraßen-Neubauamt Berlin mit der Aufgabe betreut, die Arbeiten zur Erneuerung des Korrosionsschutzes zu überwachen und zu dokumentieren.

Leistung der Mitarbeiter Gregull + Spang Ingenieurgesellschaft für Stahlbau

- Überwachung der Korrosionsschutzarbeiten gemäß ZTV-ING